Das Wichtigste in Kürze
- dragonize ist ein kooperatives Depotladenetz für Elektro-Lkw, gestartet vom deutschen Logistikdienstleister TST Logistik im April 2026.
- Erster Hardwarepartner ist der Südtiroler DC-Ladehersteller Alpitronic; dessen Hypercharger decken laut electrive.net 50 bis 1.000 kW ab.
- Das Backend liefert Chargecloud, wie electrive.net unter Berufung auf eine frühere Meldung berichtet.
- Speditionen können eigene Depotladepunkte einbringen oder Infrastruktur anderer Teilnehmer nutzen.
- Alle geprüften Partner im Netzwerk müssen den eTruck PROOF-Standard für Depotladen erfüllen.

Was ist dragonize?
dragonize ist ein kooperatives Depotladenetz für Elektro-Lkw. Hintergrund ist ein Vorstoß des deutschen Logistikdienstleisters TST Logistik, wie electrive.net berichtet. Die Ankündigung dazu stammt aus dem Jahr 2025. Den offiziellen Start gab TST im April 2026.
Das Netz funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Logistikunternehmen bringen eigene Depotladepunkte ein. Oder sie nutzen die Infrastruktur anderer Teilnehmer. Damit sollen Einsatzbereitschaft, Umläufe und Standzeiten elektrischer Flotten einfacher werden.
Nach Angaben von TST ist das eine branchenspezifische Lösung für Logistiker. Sie setzt schon bei Planung und Bau der Ladeinfrastruktur an und deckt Betrieb und Abrechnung mit ab.
Wer liefert die Ladetechnik?
Erster Hardwarepartner ist Alpitronic. Das Unternehmen entwickelt und produziert seit 2017 DC-Schnellladelösungen in Norditalien. Mit der Hypercharger-Produktlinie deckt Alpitronic laut electrive.net aktuell ein Leistungsspektrum von 50 bis 1.000 kW ab.
Die zuständige TST-Tochter PamSun GmbH begründet die Wahl so: „Im Logistikdepot entscheidet die Ladeinfrastruktur ganz konkret über Einsatzbereitschaft, Umläufe und Standzeiten elektrischer Flotten." Deshalb habe man sich für Alpitronic entschieden.
Was Depotladen so besonders macht
Mehrere Trucks laden täglich in engen Zeitfenstern. Die Ladehardware läuft dauerhaft unter hoher Last. Das verlangt besondere Robustheit, Kühlung und Ausfallsicherheit, anders als bei normalen öffentlichen Ladepunkten, wie die Verantwortlichen laut electrive.net ausführen.
Was bekommen Speditionen konkret?
Das Angebot ist modular aufgebaut. Logistiker können einzelne Leistungen abrufen. Oder sie nutzen das Gesamtpaket. Das hängt davon ab, wo sie heute bei der Elektrifizierung von Depot und Flotte stehen, wie TST betont.
Mit der Aufnahme von Alpitronic will dragonize laut electrive.net „eine Vielzahl von Einzelentscheidungen für die teilnehmenden Logistiker vermeiden". Ein kuratiertes Netzwerk aus Planungs-, Installations- und Servicepartnern übernimmt die Umsetzung.
Ziel ist nach Angaben der Verantwortlichen eine Depotladeinfrastruktur, die „wirtschaftlich planbar, technisch zuverlässig und operativ funktioniert". Das ist ein hoher Anspruch, gerade für Logistiker mit engen Tourenplänen.

Was ist der eTruck PROOF-Standard?
Der eTruck PROOF-Standard bündelt die technischen Anforderungen für Depotladen mit Elektro-Lkw. Alle geprüften Partner im dragonize-Netz müssen diesen Standard erfüllen. So will dragonize ein hohes Qualitätslevel sicherstellen, wie electrive.net berichtet.
Der Kreis der Partner ist laut den Angaben kuratiert und wachsend. Geprüft wird, ob Planung, Installation und Service zur Lösung von Alpitronic passen.
Wer steuert das Backend?
Das Backend für das Ladenetz liefert Chargecloud. Darüber laufen Abrechnung und Betrieb, wie electrive.net unter Berufung auf eine frühere Meldung schreibt.
Was sollten Flottenbetreiber jetzt tun?
Speditionen, die eigene Ladepunkte einbringen wollen, sollten prüfen, ob ihr Standort den eTruck PROOF-Standard erfüllen kann. Wer Infrastruktur nutzen will, kann sich an das Netzwerk wenden.
Wichtig zu wissen: Auch die Hardware-Wahl soll den Teilnehmern abgenommen werden. Das Netzwerk bündelt Planung, Installation und Service über geprüfte Partner. Damit sinkt der Aufwand für die Einzelentscheidung pro Depot.

Was sich für Flotten konkret ändert
Mit Alpitronic als erstem Hardwarepartner erhalten Logistiker einen geprüften DC-Schnelllader zwischen 50 und 1.000 kW. Hinzu kommen Backend von Chargecloud und ein kuratiertes Service-Netzwerk. Das reduziert Einzelentscheidungen bei Planung, Bau und Betrieb.
Häufige Fragen
- Was ist dragonize?
- Ein kooperatives Depotladenetz für Elektro-Lkw, gestartet vom deutschen Logistikdienstleister TST Logistik im April 2026.
- Wer liefert die Ladetechnik?
- Erster Hardwarepartner ist Alpitronic aus Norditalien. Die Hypercharger-Produktlinie deckt laut electrive.net 50 bis 1.000 kW ab.
- Wer steuert das Backend?
- Das Backend liefert Chargecloud. Darüber laufen Abrechnung und Betrieb, wie electrive.net berichtet.
- Können Speditionen eigene Ladepunkte einbringen?
- Ja. Logistikunternehmen können eigene Depotladepunkte in das Netz einbringen oder Infrastruktur anderer Teilnehmer nutzen.
- Was ist der eTruck PROOF-Standard?
- Ein Qualitätsstandard für Depotladen mit E-Lkw. Alle geprüften Partner im dragonize-Netz müssen ihn erfüllen.



